Kriya-Yoga Seminare nach Yogananda 

 

Paramahansa Yogananda, der Autor des Buches „Autobiographie eines Yogi“, hat Kriya-Yoga im letzte Jahrhundert dem Westen zugänglich gemacht. Der Begriff Kriya-Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Verbindung zur Seele in jeder Handlung“. Yogananda beschreibt die Wirkungsweise des Kriya-Yoga in seiner Biographie unter anderem so: „Eine Minute Kriya-Yoga beschleunigt die geistige Entwicklung des Menschen um ein Jahr“ (Zitat).

 

An Kriya-Yoga Seminaren kann die Kriya-Yoga Meditationstechnik, die Yogananda zitiert hat, erlernt werden. Ein Seminar erstreckt sich über 2 Tage und findet in der Regel an einem Wochenende (Samstag, Sonntag) statt. Vorkenntnisse oder Erfahrungen mit Meditation sind dafür nicht notwendig. Alle sind herzlich willkommen.

 

Das Kriya-Yoga Seminar wird von Nityananda, einem autorisierten Lehrer, geleitet und beinhaltet die folgenden Themen:

 

  • Das Wesen des Yoga
  • die Essenz des Kriya-Yoga
  • die Kriya-Yoga Meditationstechnik und seine Wirkungsweise im Alltag
  • drei Meditationen unter Anleitung von Nityananda sowie Fragen und Antworten
  • die Geschichte des Kriya-Yoga.

 

Im ersten Teil wird das «Wesen des Yoga» und die «Essenz des Kriya-Yoga» erläutert. Dabei wird Yoga nicht in erster Linie mit den klassischen Yogaübungen (Asanas) in Verbindung gebracht, sondern vielmehr mit dem Bewusstseinszustand der allumfassenden Liebe und des Glücks, der sich aus der Seele manifestiert. Es wird ausgeführt, wie es zur Störung in der Verbindung zur Seele kommt und wie sich dieses Ungleichgewicht im menschlichen Körper, in seinem Emotional- und Mentalkörper auswirkt (duales Bewusstsein). Dieses Spannungsfeld (Unzufriedenheit), aufgebaut in der menschlichen Wirbelsäule, ist gleichzeitig auch die Triebfeder für die ewige Suche des Menschen nach Glück und Liebe.

 

Im zweiten Teil wird die Kriya-Yoga Meditationstechnik schrittweise erklärt und seine Wirkungsweise im Alltag. Zudem gibt es generelle Hinweise zur Meditation (z.B. Sitzhaltung). Die Kriya-Yoga Meditationstechnik baut sich über sieben Übungen auf, die sich harmonisch aneinanderreihen:

 

  • Die Atemübung
  • die Magnetisierungsübung
  • das Mohamudra (Die Große Geste)
  • der Kriya-Proper
  • der Paravasta
  • die Lichtübung (Yoti Mudra)
  • das Gebet.

 

Parallel zu den Elementen der Meditationstechnik wird die Wirkungsweise in Körper und Geist sowie im Alltag aufgezeigt. Die Wirkungsweise erstreckt sich über die folgenden Handlungsfelder, die wir im Alltag antreffen: Mutter und Vater (Eltern), Freunde, Arbeit und Familie, Partnerschaft, Gesellschaft, Gegenwart und Glücklichsein. Anhand einer Reihe von Beispielen wird die Wirkungsweise vertieft.

 

In der Folge wird die Kriya-Yoga Meditationstechnik unter Anleitung von Nityananda praktiziert. Im Rahmen eines Seminars werden drei vollständige Meditationen durchgeführt. Es besteht immer genügend Zeit für Fragen mit Bezug auf die Meditationstechnik und deren Wirkungsweise.

 

Zwischen den Meditationen wird auch auf die Geschichte des Kriya-Yoga eingegangen und die Lehrerlinie dargestellt. Sie hat ihren Ausgangspunkt bei Jesus und Babaji und zieht sich über Lahiri Mahasaya und Sri Yukteswar zu den Lehrern der Gegenwart. Dazu zählen Paramahansa Yogananda, ein Premavatar (Liebe), der es wie kein anderer vor ihm verstand, die Brücke zwischen Osten und Westen zu bilden und dem Kriya-Yoga in der westlichen Gesellschaft Boden zu verschaffen. Die Linie verwirklichter Meister, die den Kriya-Yoga letztendlich in Europa – und speziell in der Schweiz und in Deutschland verankert, vollendet sich in Janakananda, dem Verfasser des Buches „Yoga oder Liebe deinen Nächsten als dein Selbst“.

 

Es ist wichtig am ganzen Wochenende teilzunehmen (Einführung und alle drei Meditationen). Nach einem Einführungswochenende kann Kriya-Yoga selbständig zu Hause geübt werden. Es ist empfehlenswert, zur Vertiefung weitere Kriya-Yoga Seminare zu besuchen oder an Gruppenmeditationen teilzunehmen. Es bietet sich immer die Möglichkeit, Fragen zu aktuellen Themen des Lebens zu stellen und Unsicherheiten oder Unklarheiten zu klären.